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Kanzlei Kleinlein

Die gesetzliche Erbfolge

Im Grunde genommen hat der Gesetzgeber im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) die Frage, wer von wem was wie erbt umfassend geregelt.

Jedoch führt diese gesetzliche Regelung, die grundsätzlich auf die Blutsverwandtschaft abstellt (in Ausnahmefällen genügt auch eine rechtliche Verwandtschaft wie z. B. nach einer Adoption), oftmals zu höchst unerwünschten Ergebnissen.

Die gesetzlichen Erben erster Ordnung sind die Abkömmlinge des Verstorbenen. Neben adoptierten Kindern sind seit 01.04.1998 auch nichteheliche Kinder in vollem Umfange gleichgestellt.

Sind beim Ableben keine Kinder, Enkel oder Urenkel vorhanden, erben die Eltern des Verstorbenen und, wenn diese bereits vorverstorben sind, die Geschwister ( Erben zweiter Ordnung ).

Neben den Kindern des Verstorbenen, erbt der überlebende Ehegatte (sofern kein Ehevertrag geschlossen wurde) unjuristisch gesprochen 1/2. Sind keine Kinder vorhanden, erbt er neben den Eltern bzw. die Geschwistern des Verstorbenen nur 3/4. Das weitere 1/4 erben die Eltern bzw. Geschwister.

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