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Kanzlei Kleinlein

Testament

Um die vorgenannten, meist unerwünschten Folgen, die sich aus der gesetzlichen Erbfolge ergeben, zu vermeiden, bleibt nur die Errichtung eines Testamentes. Grundsätzlich kann jeder über sein Vermögen, sowohl zu Lebzeiten, als auch von Todes wegen frei verfügen. Hierzu gehört auch, dass jeder eine Person seiner Wahl zu seinem Alleinerben einsetzen kann. Damit werden also viele mit der starren gesetzlichen Erbfolge verbundenen Ungerechtigkeiten und Gefahren entschärft. Man hat es selbst in der Hand, wer letztlich nach dem Tod das Vermögen erhalten soll.

Ein Testament kann als Einzel- oder gemeinschaftliches Testament privatschriftlich oder vor einem Notar errichtet werden. Für die Gültigkeit des Testamentes spielt die Wahl der Form keine Rolle. Ein privatschriftliches Testament muss aber immer handschriftlich niedergelegt und mit Ort, Datum und Unterschrift versehen werden.

Neben der Abfassung eines Testamentes gibt es noch die Möglichkeit der Errichtung eines Erbvertrages, der allerdings notariell beurkundet werden muss. Dieser ist nur in seltenen Fällen notwendig und angeraten.

Bei der Abfassung von Testamenten oder Erbverträgen ist es unabdingbar, dass eine umfangreiche Sachverhaltserfassung (persönliche, familiäre, wirtschaftliche Verhältnisse) und rechtliche Prüfung durch den Fachmann erfolgt.

Sie sollten sich also vor der Errichtung eines Testamentes/Erbvertrages immer von einem Rechtsanwalt Ihrer Wahl umfassend beraten lassen.

Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass auch die Abfassung eines Testamentes Gefahren mit sich bringen kann. So kann ein gemeinschaftliches Testament in den meisten Fällen vom überlebenden Ehepartner nicht mehr geändert werden.

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