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Kanzlei Kleinlein

Unterhaltsfragen

Bei Unterhaltsansprüchen ist darauf zu achten, ob in irgendeiner Form bei dem Unterhaltspflichtigen oder dem Unterhaltsberechtigten Änderungen eintreten, die den Unterhaltsanspruch berühren könnten. Änderungen sind z.B. wesentliche Erhöhungen des Einkommens der Unterhaltsberechtigten (mindestens 10%), Eintritt eines Kindes in eine höhere Altersstufe (das sind die Vollendung des 6., des 12. und des 18. Lebensjahres).

Bei allen Änderungen der Verhältnisse sollte auf jeden Fall überprüft werden, ob diese sich auf den Unterhalt auswirken können. Jeder Unterhaltsberechtigte sollte mindestens im Abstand von 2 Jahren vom Unterhaltspflichtigen Auskunft über die Höhe seines durchschnittlichen monatlichen Einkommens verlangen und sich die zum Nachweis erforderlichen Bescheinigungen (Verdienstbescheinigungen über einen Zeitraum von 12 Monaten, die beiden letzten Einkommenssteuererklärungen bzw. -bescheide) vorlegen lassen.

Zu beachten ist, dass eine Erhöhung oder Herabsetzung des Unterhaltes oftmals grundsätzlich nicht rückwirkend, sondern nur für die Zukunft verlangt werden kann. Man muss also ab Kenntnis von Änderungen tatsächlich sofort selbst klageweise vorgehen bzw. sofort anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Düsseldorfer Tabelle (Zahlbeträge) seit 01.08.2015 finden Sie hier.

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